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Olympische Bewegung
Bronzemedaille Viererbob, Winterspiele in Sarajevo 1984. (Rico Freiermuth, Urs Salzmann, Silvio Giobellina, Heinz Stettler)

Olympische Bewegung

Ziel der olympischen Bewegung ist es, junge Menschen im Rahmen des Sports zu Freundschaft, Solidarität und Fairplay ohne jegliche Diskriminierung zu erziehen. Die Prinzipien der Bewegung sind in der «Olympic Charta» festgehalten. Darauf basierend haben sich die folgenden drei Begriffe als die drei zentralen olympischen Werte etabliert:

Höchstleistung – Freundschaft – Respekt

Der Sport kann mit all seinen positiven Eigenschaften dazu beitragen, durch Bildung, Entwicklung und Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit den friedvollen Umgang zu unterstützen. Ob im Quartier, auf dem Schulhausplatz oder im Verein – im Rahmen des Sports kann man sich mit vielen Themen in Bezug auf das Zusammenleben verschiedener Menschen unmittelbar auseinandersetzen. Die olympischen Werte können in konkreten Situationen gelebt werden. Spiele und Wettkämpfe basieren darauf, dass es Regeln gibt, die alle befolgen, und dass deren Missachtung sanktioniert wird. Man definiert gemeinsam die Bedingungen für das Zusammensein, damit eine Gruppe zum Team wird, die ein gemeinsames Interesse verfolgt. Man unterstützt sich gegenseitig, es werden Konflikte gelöst und Fragen des gegenseitigen Respekts diskutiert. Was auf den ersten Blick nach einer Floskel klingt, wird damit zur Tatsache: Der Sport ist eine Lebensschule.

Die sportlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen verändern sich stetig. Swiss Olympic setzt sich dafür ein, in der Schweiz den Sport als wertvolles soziales Umfeld zu erhalten und weiterzuentwickeln. Im Rahmen der Prinzipien der Ethik-Charta im Schweizer Sport setzen wir zahlreiche Projekte um. Diese richten sich an Sportverbände und -vereine, Athletinnen und Athleten sowie Schülerinnen und Schüler. So kann der Sport auch in Zukunft zur positiven Entwicklung sowohl einzelner Personen als auch der Gesellschaft insgesamt beitragen.