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Curler überstehen Vorrunde problemlos

Die Schweizer Curler haben ihr siebtes und letztes Spiel der Gruppe Blau gegen Tschechien mit 8:4 gewonnen. Bereits mit den zwei Siegen vom Vortag hatte sich das Mixed-Team um Skip Michael Brunner definitiv für die Viertelfinals qualifiziert. Unterschiedlich hingegen die Gemütslage bei Langläufern und Skifahrern.

Im letzten Spiel ging es somit nur noch um die Platzierung im Hinblick auf die K.O.-Phase. Als Gruppenzweite der Gruppe Blau treffen die Schweizer auf Japan - den Gruppendritten der Gruppe Rot. Im Erfolgsfall wartet auf das Quartett Michael Brunner, Elena Stern, Romano Meier und Lisa Gisler morgen ein Mammutprogramm: Gewinnen sie den Viertelfinal (ab 9 Uhr morgens), steht um 13 Uhr der Halbfinal und um 17 Uhr entweder der kleine oder grosse Final an.

Langläufer zufrieden…

Zu ihren ersten Einsätzen kamen die Langläuferinnen und Langläufer. Nadine Fähndrich lief über die 5 km klassisch als ausgezeichnete Zehnte ins Ziel ein – angesichts der starken internationalen Konkurrenz ein sehr gutes Resultat. Dementsprechend erfreut zeigte sie sich nach dem Rennen. Ähnlich gut lief Jason Rüesch. Als 19. bei der ersten Zwischenzeit gestoppt, steigerte er sich schliesslich und wurde Elfter. Gold ging in beiden Rennen an Russland.

… Skifahrer enttäuscht

Im Mixed-Parallel-Teamwettbewerb schied die Schweiz schon in den Viertelfinals aus. Luana Flütsch war krank und konnte gar nicht erst antreten. Dieses Handicap hatte allerdings auch Gegner Norwegen, so dass nur drei statt vier Läufe über das Weiterkommen entschieden. Jasmina Suter löste das Startsignal zu früh aus und wurde disqualifiziert. Jan Gut verlor sein Duell unter den Augen von Schwester Lara Gut, die einen Blitzbesuch von Cortina aus machte, und so nützte Sandro Simonets Sieg im abschliessenden Duell nichts mehr: Die Schweiz verlor 1:2. Was auch zu Dritt möglich gewesen wäre, zeigten die Norweger im Anschluss mit dem Halbfinalsieg über Italien. Erst im Final musste sich das Trio Gastgeber Österreich geschlagen geben. Sie wurden dabei von IOC-Präsident Jacques Rogge beobachtet, der den Teamwettbewerb besuchte.

Tina Stürzinger hält den achten Rang

Rang 8 nach dem Kurzprogramm, Rang 8 in der Kür - Eiskunstläuferin Tina Stürzinger zeigte einen konstanten und guten Wettkampf und klassierte sich am Ende auch auf diesem achten Rang. Gold und Silber räumten die Russinnen ab: Elizaveta Tuktamisheva siegte dank der deutlich besten Kür vor Landsfrau Adelina Sotnikova, Dritte wurde die Chinesin Zijun Li.