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Medaillen von gestern und Schnee von heute

Sandro Simonet und David Hablützel haben heute die Medaillen von gestern erhalten - und das war es schon von Schweizer Erfolgsmeldungen. Im Slalom verpasste Jasmina Suter ihre zweite Bronzemedaille nur knapp, ansonsten spielte das Wetter die Hauptrolle.

Jasmina Suter fuhr im Slalom und im dichten Schneetreiben auf den undankbaren vierten Platz – nur zwei Hundertstel hinter dem Podest. Damit verpasste sie ihre zweite persönliche Medaille nach Riesenslalom-Bronze denkbar knapp. Noch besser als Jasmina Suter (6.) nach dem ersten Lauf war Luana Flütsch als hervorragende Zweite klassiert. Sie fiel aber im oberen Teil des zweiten Laufs nach wenigen Toren aus. Jasmina Suter lag zu dieser Zeit auf dem dritten Zwischenrang, und nur die Slowakin Petra Vlhova konnte sie noch vom Podest stossen. Die klar Führende behielt die Nerven und gewann deutlich.

Skicrosser bangen um ihren Wettkampf

Der Skicross-Final ist auf Sonntag verschoben werden. Zu viel Wind, zu viel Schnee und vor allem eine gesperrte Strasse hinauf ins über 2000 Meter über Meer gelegene Kühtai verunmöglichten die Durchführung des Wettkampfs. Der Sonntag ist letzter Ausweichtermin, ansonten werden die Resultate aus der Qualifikation gewertet: Emilie Benz Dritte, Vincent Gentet Zwölfter.

Curler im Mixed-Doppel mit unterschiedlichem Erfolg

Das Gold-Quartett Michael Brunner, Elena Stern, Romano Meier und Lisa Gisler ist ins Mixed-Doppel-Turnier gestartet – alle mit einem unterschiedlichen Partner aus den Ländern Österreich, Deutschland, Neuseeland und Estland. Gespielt wird zwei gegen zwei mit speziellen Regeln, im 1/32-Tableau scheiden die Verlierer direkt aus. Während Michael Brunner die zweite Runde vom Samstag zusammen mit seiner deutschen Doppelpartnerin Nicole Muskatewitz erreichte, schieden Elena Stern, Lisa Gisler und Romano Meier allesamt aus.

Schlussspurt mit Medaillen?

Am Samstag bestreiten Ian Gut und Sandro Simonet das letzte alpine Rennen bei den YOG – mit durchaus intakten Medaillenchancen. Als letzter Schweizer überhaupt steigt Sacha Berger im Skeleton in seinen Wettkampf. Im Training fuhr der Zürcher regelmässig und holte die Platzierungen 5, 8, 5, 6, 4, und 6. Ebenfalls in neuen, innovativen Wettkampfformen, die speziell für die YOG entwickelt wurden, laufen die Langläufer und Biathlon (Mixed-Staffel) sowie Eiskunstläuferin Tina Stürzinger, die zusammen mit dem Russen Feodosi Efremenkov und dem Eistanzpaar Millie Paterson/Edward Carstairs (GBR) ein Team bildet.