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Keine Exploits am Montag

Nach den beiden Medaillen vom Sonntag gab es für die Schweizer Delegation tags darauf nicht viel zu feiern. Die Biathleten zeigten sich in der Verfolgung etwas verbessert, Eiskunstläufer Nicola Todeschini fiel in der Kür um zwei Plätze zurück. Erfreulich die Resultate des Curling-Teams: es hat sein Viertelfinal-Ticket schon beinahe auf sicher.

Aus dem Sprint vom Vortag hatten die Biathleten Aita Gasparin, Jules Cuenot und Kenneth Schöpfer für die Verfolgung eine Hypothek von um die zwei Minuten und mehr. Während Cuenot der Wettkampf mit acht Schiessfehlern misslang, machten Gasparin und insbesondere Schöpfer einen Sprung nach vorne. Der Luzerner verbesserte sich noch um neun Plätze auf den 17. Rang und zeigte sich dementsprechend zufrieden. Direkt hinter ihm klassierte sich Cuenot, der in der Endabrechnung damit den genau gleichen Rang behielt. Gasparin wurde 16. (gestern 20.).

Todeschini Zehnter

Eiskunstläufer Nicola Todeschini konnte seinen guten 9. Rang aus dem Kurzprogramm nicht ganz halten. Dem Athleten aus dem Berner Jura gelang keine perfekte Kür, und so fiel er noch um einen Platz zurück. Trotzdem ist er mit seinem Abschneiden in Innsbruck sehr zufrieden. Gold sicherte sich überlegen mit 25 Punkten Vorsprung Han Yan. Der Chinese zeigte zu den Klängen von Pablo de Sarasates Zigeunerweisen eine begeisternde Kür und als Einziger einen Vierfach-Sprung. So konnte er sich gar einen Sturz erlauben.

Curler besiegen China

Im Curling-Turnier haben die Schweizer um Skip Michael Brunner gut auf die Niederlage gegen die USA vom Vorabend reagiert. In einem ebenfalls knappen Spiel besiegte das Mixed-Quartett die Chinesen mit 7:3. Nach sechs Ends hatte es noch 3:3 gestanden, ehe ein Viererhaus die Partie entschied. Am Abend folgt noch die Partie gegen Südkorea.