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Die Schweiz gewinnt vier Medaillen an den Youth Olympic Games 2014 Die Schweiz gewinnt vier Medaillen an den Youth Olympic Games 2014

Die Youth Olympic Games in Nanjing (China) sind heute mit einer stimmungsvollen Schlussfeier zu Ende gegangen. Drei Gold- und eine Silbermedaille sowie sieben weitere Top-8-Plätze nimmt das Swiss Olympic Youth Team in die Schweiz mit. Dabei sammelten die 19 Schweizer Talente wertvolle Erfahrungen für ihren weiteren Weg an die Weltspitze.

Innerhalb der Schweizer Delegation waren an den Youth Olympic Games (YOG) in Nanjing die Frauen für die Podestplätze besorgt: Sportschützin Sarah Hornung (10m Luftgewehr), Stabhochspringerin Angelica Moser und Tennisspielerin Jil Teichmann (Mixed-Doppel) sicherten der Schweiz gleich drei Goldmedaillen. Zudem holte Schwimmerin Svenja Stoffel über 50m Delfin Silber. Generell hat das Swiss Olympic Youth Team überzeugt: Zehn der insgesamt 19 Schweizer Athletinnen und Athleten aus den Sportarten Beachvolleyball, Bogenschiessen, Golf, Kunstturnen, Leichtathletik, Schwimmen, Sportschiessen, Tennis, Tischtennis und Wasserspringen erreichten eine Platzierung in den Top-8.

«Am Wettkampftag die Bestleistung abgerufen»
Gemäss den Trainern, welche in Nanjing die Nachwuchsathleten betreuten, haben viele von ihnen im Wettkampf ihr Potenzial abrufen können. Die zahlreichen, gegen starke internationale Konkurrenz erreichten Top-8-Plätze, belegen dies. «Das grösste Ziel für die Athleten war es, am Wettkampftag fokussiert zu bleiben und die Bestleistung abzurufen. Das haben die meisten erfüllt – trotz den überwältigenden Dimensionen dieser Spiele und dem ungewohnten Kontakt zu Athleten anderer Sportarten», sagt Isabelle Bossi, Chef de Mission in Nanjing. «Aus diesem Grund sind die YOG eine grossartige Erfahrung, um an künftigen Grossanlässen zu reüssieren.» Nun gelte es für die Athleten, aus den Erfahrungen an den Youth Olympic Games zu lernen und diese auf den weiteren Weg an die Weltspitze mitzunehmen.

Olympische Werte gelebt
Die Youth Olympic Games fanden nach Singapur (Sommer, 2010) und Innsbruck (Winter, 2012) zum dritten Mal statt. Insgesamt nahmen rund 3800 Athleten im Alter von 14 bis 18 Jahren aus 200 Ländern teil. Dabei stand nicht nur der Kampf um Medaillen im Vordergrund: Das IOC hat den Talenten im «Culture and Education Programme» auch die Olympischen Werte Höchstleistung, Freundschaft und Respekt vermittelt. Innerhalb des Schweizer Teams war Freundschaft ein Teil des Erfolgsrezepts: «Es war grossartig zu sehen, wie sich die Schweizer Athleten von der Tribüne aus gegenseitig angefeuert haben. Damit haben sie sich immer wieder zu Höchstleistungen angetrieben», sagt Isabelle Bossi.