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Am Samstagabend wurden im Senegal die vierten Olympischen Jugend-Sommerspiele (Youth Olympic Games, YOG) offiziell eröffnet. An der Eröffnungsfeier im Stade Abdoulaye Wade in Diamniadio trugen Mike Smits (Pferdesport) und Anja Gähwiler (Beachvolleyball) die Schweizer Fahne. Bereits tagsüber gab es bei den ersten Schweizer Wettkämpfen Grund zum Jubeln: Sowohl die Beachvolleyballerinnen Noemi Eugster und Anja Gähwiler als auch Küstenruderin Tanya Brendle starteten erfolgreich in die YOG Dakar 2026.
Um 20.14 Uhr Ortszeit war es so weit: Mit dem Entzünden der olympischen Flamme wurden die Youth Olympic Games Dakar 2026 offiziell eröffnet. Im Stade Abdoulaye Wade in Diamniadio sorgten zuvor zahlreiche Showeinlagen mit senegalesischer Musik und Tanz, visuellen Inszenierungen und Erzählungen rund um den Zusammenhalt des Landes und des Kontinents Afrika sowie Ansprachen von IOC-Präsidentin Kirsty Coventry und OK-Präsident Mamadou Diagna Ndiaye für eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Etwas anders als gewohnt verlief der traditionelle Einmarsch der Nationen. Gleich zu Beginn betraten die Nachwuchsathlet*innen alle gemeinsam das Stadion. Erst rund eine Stunde später folgte der Einlauf der Fahnenträger*innen der einzelnen Nationen. Für die Schweiz übernahmen diese besondere Aufgabe Mike Smits (Pferdesport) und Anja Gähwiler (Beachvolleyball).
Damit ist der erste olympische Anlass auf afrikanischem Boden offiziell lanciert. Bis zum 13. November kämpfen rund 2700 Nachwuchsathlet*innen in 25 Sportarten um Medaillen. Mit dabei sind auch zwölf Schweizer Athlet*innen, die in zehn Sportarten antreten.
Erfolgreicher Auftakt für die Schweizer Delegation
Die ersten Schweizer Athlet*innen standen bereits am Samstag tagsüber im Einsatz und sorgten gleich für erfreuliche Resultate.
Den Auftakt machten die Beachvolleyballerinnen Noemi Eugster und Anja Gähwiler. Die beiden Schweizerinnen wurden ihrer Favoritinnenrolle im Gruppenspiel gegen Puerto Rico gerecht und setzten sich souverän in zwei Sätzen (21:14, 21:6) durch. Nach anfänglicher Startnervosität fanden sie rasch zu ihrem Spiel und kontrollierten die Partie spätestens im zweiten Satz klar. Bereits am Sonntag stehen für Eugster und Gähwiler die nächsten Gruppenspiele gegen Mexiko und Ecuador auf dem Programm.
Ein Ausrufezeichen setzte auch Ruderin Tanya Brendle, die im neuen Format «Rowing Coastal Beach Sprints» antrat. In den Time Trials, bei denen sich die acht schnellsten Athletinnen direkt für die Runde der letzten 16 qualifizieren, legte die Zugerin die schnellste Zeit aller Teilnehmerinnen hin und belegte den ersten Rang. «Tanya hat im entscheidenden Moment sehr gut gearbeitet und das nötige Feingefühl im Umgang mit Wasser, Wind und Strömung aufgebracht. Dadurch konnte sie das Boot optimal manövrieren», erklärte Pamela Weisshaupt, Teamchefin Rudern. Dank ihres Sieges in den Time Trials qualifizierte sich Brendle direkt für die nächste Runde und darf den Sonntag, an dem die Hoffnungsläufe ausgetragen werden, als Ruhetag nutzen. Am Montag greift sie dann wieder ins Wettkampfgeschehen ein.