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© Foto: Benedict Tufnell
Für die Schweizer Delegation verläuft auch der dritte Wettkampftag an den YOG Dakar 2026 äusserst erfolgreich: Küstenruderin Tanya Brendle gewinnt ihren Achtelfinal gegen Irland und kämpft am Dienstag um die Medaillen, die Beachvolleyballerinnen Noemi Eugster und Anja Gähwiler ziehen mit einem Sieg über Frankreich ins Viertelfinale ein und Wushu-Athlet Leandro Gia-Hy Luong qualifiziert sich als Sechster für den Final.
Als erster Schweizer Programmpunkt standen am Montag die Achtelfinals im Küstenrudern auf dem Programm. Besonders interessant: Nach den Time Trials werden die Rennen im Format «Coastal Rowing Beach Sprints» ab dem Achtelfinale nicht mehr gegen die Zeit, sondern im direkten K.-o.-Duell ausgetragen. Tanya Brendle konnte dabei ihre starke Leistung aus der Qualifikation bestätigen. Nachdem sie am Samstag in der Vorrunde die schnellste Zeit aller Teilnehmerinnen hingelegt hatte, überzeugte die Zugerin auch im Duell Frau gegen Frau.
In ihrem Achtelfinale gegen Kate Dunne aus Irland, die in der Vorrunde mit dem 16. Platz den Cut gerade noch so geschafft hatte, bekundete Tanya Brendle keine Mühe. Die Schweizerin hatte ihr Boot immer unter Kontrolle und verlor einzig bei der Wendung um die Boje etwas Zeit. Mit über 7 Sekunden Vorsprung reichte es dennoch klar für den Sieg und den Einzug in die nächste Runde.
Im Viertelfinale trifft Brendle am Dienstag auf Caroline Guerra Gonzalez aus Deutschland. Im Falle eines Weiterkommens werden auch die Halbfinals sowie die Medaillenrennen noch am selben Tag ausgetragen.
Beachvolleyball-Duo überzeugt ebenfalls
Den Sprung in die nächste Runde schafften auch die Schweizer Beachvolleyballerinnen Noemi Eugster und Anja Gähwiler. Die beiden zeigten am späten Montagnachmittag im Achtelfinal gegen Frankreich ihre bislang beste Leistung des Turniers. Sie agierten weitgehend fehlerfrei, blieben in den entscheidenden Momenten cool und setzten sich klar in zwei Sätzen durch (21:12, 21:13).
Für Eugster und Gähwiler geht es am Dienstag um 11 Uhr Ortszeit mit dem Viertelfinal weiter. Dort trifft das Schweizer Duo auf die Vertreterinnen aus Griechenland.
Wushu erreicht mit dem Final-Einzug das grosse Ziel
Im Wushu erlebte Leandro Gia-Hy Luong ein bemerkenswertes Déjà-vu: Nachdem er bereits am Sonntag in der ersten Hälfte der Qualifikation im Taijiquan (Faustform) mit 9.220 Punkten den sechsten Rang belegt hatte, erzielte er am Montag in der zweiten Hälfte der Qualifikation im Taijishan (Fächerform) exakt dieselbe Punktzahl. Erneut resultierte Rang sechs.
In der Gesamtwertung der Qualifikation klassierte sich der Berner damit ebenfalls auf dem sechsten Schlussrang und qualifizierte sich souverän für den Final vom Dienstag. «Das Finale zu erreichen, war unser grosses Ziel. Das haben wir nun geschafft und entsprechend zufrieden dürfen wir sein», so Teamchef Sami Ben Mahmoud.
Im Final wird Leandro Luong nochmals beide Formen präsentieren. Am Morgen steht das Taijiquan auf dem Programm, am Nachmittag folgt das Taijishan. Die Ergebnisse aus der Qualifikation werden dabei nicht übernommen, sodass alle Finalteilnehmer bei null beginnen.