Teile den Film
Was für ein Tag für das Swiss Olympic Youth Team! Am Freitag gibt es an den YOG Dakar 2026 für die Schweiz nicht nur eine, sondern gleich zwei Goldmedaillen zu feiern: Kimey Luna Casanova gewinnt am Morgen im Triathlon und sichert der Schweizer Delegation das erste Gold an den Youth Olympic Games Dakar 2026. Wenig später legt Mike Smits im Springreiten nach. Der Jurassier bleibt im Finale fehlerfrei, entscheidet auch das Stechen für sich und holt ebenfalls Gold. Nebst den beiden Medaillenentscheidungen standen am Freitag auch die Bogenschütz*innen Noé Wenger und Alexandra Rossier erstmals im Einsatz.
Triathlon: Kimey Luna Casanova gewinnt erstes Schweizer Gold an den Youth Olympic Games Dakar 2026
Die 16-jährige Kimey Luna Casanova aus Wallisellen (ZH) gewinnt an den YOG Dakar 2026 die Goldmedaille im Triathlon. Die Zürcherin zeigte am Freitag bei hohen Temperaturen ein starkes Rennen, hielt sich von Beginn an in der Spitzengruppe und setzte sich im Schlusssprint gegen die Ungarin Jazmin Kropko durch.
Damit sicherte sie der Schweizer Delegation die erste Goldmedaille an den Olympischen Jugendspielen im Senegal.
Springreiten: Mike Smits triumphiert nach perfektem Wettkampf
Wenig später durfte die Schweizer Delegation erneut jubeln – und wieder über Gold. Mike Smits, der die Qualifikation bereits auf Rang 1 abgeschlossen hatte, bestätigte seine starke Form auch im Finale.
Der 16-Jährige blieb im Finaldurchgang fehlerfrei. Da dies auch elf weiteren Reiter*innen gelang, musste die Entscheidung im Stechen fallen. Dort bewies der Jurassier Nervenstärke: Erneut absolvierte er den Parcours ohne Fehler und erzielte zusätzlich die schnellste Zeit. Damit sicherte er sich die zweite Goldmedaille des Tages für die Schweiz und die insgesamt vierte Schweizer Medaille an den YOG Dakar 2026.
Bogenschiessen: Noé Wenger und Alexandra Rossier steigen ins Turnier ein
Für Noé Wenger und Alexandra Rossier galt es am Freitag erstmals ernst. In den Ranking Rounds ging es darum, sich eine möglichst gute Ausgangslage für die anstehende K.-o.-Phase zu erarbeiten. Noé Wenger zeigte einen soliden Wettkampf, rief seine Leistung ab und blieb lediglich einen Punkt hinter dem Schweizer Landesrekord. Die Ranking Round beendete er auf dem 8. Rang. Etwas weniger gut lief es Alexandra Rossier. Die Waadtländerin startete zwar stark, bekundete in der zweiten Serie jedoch etwas Mühe und klassierte sich auf Rang 21.
Noch ist aber nichts entschieden: Beide Athlet*innen treten am Samstag im Sechzehntelfinale an. Die Setzliste basiert auf den Platzierungen aus der Ranking Round. Im direkten Duell gilt: Wer die tiefere Punktzahl erzielt, scheidet aus. Zudem gelang es Wenger und Rossier, sich über die Ranking Round für das Achtelfinale im Mixed-Team-Wettkampf zu qualifizieren. Dieser Wettbewerb wird am Dienstag ausgetragen.